US Kampfpiloten auf Speed
Die Einnahme von Drogen ist streng verboten: den Piloten von Verkehrsmaschinen, aber auch den Kampffliegern der Luftwaffe und der britischen Royal Air Force. Ein Flugverbot wäre die Folge. Ganz anders entscheidet die US Air Force. Ihre Piloten müssen sich sogar verpflichten, vor Kampfeinsätzen Amphetamine einzunehmen. Sie sollen den Piloten die nötige Ausdauer, Konzentration und Kampfbereitschaft bei langen Einsätzen verschaffen. Ein U.S. Kampfilot – Steht er unter dem Einfluss wahrnehmunsverändernder Drogen? Dabei warnt die “US Food and Drug Administration” vor der Einnahme von Amphetaminen, weil sich Euphorie, Selbstüberschätzung, aber auch Depression, zu hoher Blutdruck oder Herzrasen einstellen können.


Es sind Reaktionen, die Sekundenentscheidungen über die Verwendung tödlicher Waffen stark beeinflussen. Drogen setzen das Verantwortungsbewusstsein außer Kraft. Die Resultate sind bekannt. Mehrfach wurden unschuldige Zivilisten, aber auch eigene und verbündete Truppen von amerikanischen Piloten bombardiert oder mit Raketen beschossen. “Wie ein verrückter Cowboy griff er uns an, einmal, zweimal. Dabei flog er so tief, dass er uns als Verbündete hätte erkennen müssen”, so ein britischer Soldat, der im Irak-Krieg seinen Kameraden im sogenannten “friendly fire” verlor. Professor Marc Herold von der University of New Hampshire stellt fest: “Die Zahl der tödlichen Angriffe auf eigene oder verbündete Truppen und harmlose Zivilisten ist größer als viele denken.” Er hat hunderte von Fällen aufgelistet.

This entry was posted on Donnerstag, Februar 10th, 2011 at 14:34 and is filed under Dokumentarfilm. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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